Die Success Story zeigt, wie Herba Chemosan mehr Transparenz, Handlungsspielraum und Flexibilität für zukünftige Security-Anforderungen gewinnt.
Herba Chemosan nutzte bereits einen externen SOC-Service auf Basis von Microsoft Sentinel. Mit steigenden Anforderungen an die IT-Sicherheit wurde jedoch deutlich, dass eine Weiterentwicklung des SOC-Modells notwendig war, um künftige Anforderungen abdecken zu können.
Gesucht war deshalb nicht einfach ein neuer SOC-Anbieter. Herba Chemosan wollte mehr Transparenz über die eigenen Security Operations, mehr Einfluss auf Sicherheitsprozesse und gleichzeitig Zugang zu spezialisiertem Security-Know-how.
Das Ziel: Ein Betriebsmodell, bei dem das interne Security-Team eng mit externen Spezialisten zusammenarbeitet und die Security Operations gemeinsam weiterentwickelt werden können.
Dabei standen folgende Anforderungen im Mittelpunkt:
„Für uns war es entscheidend, dass wir nicht einfach einen neuen SOC-Service bekommen, sondern unseren Security Operations-Reifegrad gemeinsam weiterentwickeln können. Mit Bacher Systems und Swiss Post Cybersecurity haben wir heute Partner, die uns rund um die Uhr unterstützen und uns gleichzeitig die notwendige Transparenz und den Handlungsspielraum geben. Besonders wichtig ist für uns, dass wir unsere bestehende Sentinel-Umgebung weiter nutzen können und gleichzeitig flexibel für zukünftige Entwicklungen und Herausforderungen bleiben.“
Sebastian Niederauer, Head of Information Security & Data Protection, Herba Chemosan Apotheker-AG
Gemeinsam mit Swiss Post Cybersecurity etablierte Bacher Systems für Herba Chemosan ein Co-Managed Cyber Defense Modell, das externe Security-Expertise mit dem Know-how des internen Teams verbindet.
Dabei wurde bewusst nicht bei null begonnen. Die bestehende Microsoft-Sentinel-Umgebung wurde als Grundlage genutzt und in das neue erweiterte Cyber-Defense-Modell eingebettet. So konnten vorhandene Investitionen weiter genutzt und gleichzeitig die Voraussetzungen für eine flexible zukünftige Weiterentwicklung geschaffen werden.
Der Cyber Defense Service umfasst unter anderem:
Die Rollen sind dabei klar verteilt: Swiss Post Cybersecurity bringt spezialisierte SOC- und Incident-Response-Expertise ein, während Herba Chemosan die notwendige Transparenz und Einflussmöglichkeit auf die eigenen Security Operations behält.
Bacher Systems verbindet strategische Beratung und technologische Integration mit der operativen Security-Expertise von Swiss Post Cybersecurity. So entsteht ein Zusammenspiel aus Technologie, Security-Know-how und kontinuierlicher Weiterentwicklung.
Die Einführung erfolgte in enger Zusammenarbeit aller Beteiligten. In gemeinsamen Workshops wurden Anforderungen, Verantwortlichkeiten, relevante Datenquellen und Security Use Cases definiert.
Darauf aufbauend wurden die bestehenden Security-Komponenten integriert, Detction- und Response-Prozesse eingerichtet und die Abläufe für Monitoring, Eskalation und Incident Response abgestimmt.
Nach der technischen Inbetriebnahme wurde der Service schrittweise in den Regelbetrieb überführt. Eine gemeinsame Stabilisierungsphase stellte sicher, dass Prozesse, Schnittstellen und Verantwortlichkeiten auch im laufenden Betrieb ineinandergreifen.
Der Co-Managed-Ansatz bestimmte dabei die Zusammenarbeit von Beginn an: Security Operations wurden nicht einfach an einen externen Dienstleister übergeben, sondern gemeinsam mit Herba Chemosan aufgebaut und weiterentwickelt.
Mit dem neuen Co-Managed-Modell verfügt Herba Chemosan nun über eine leistungsstarke Cyber-Defense-Struktur, die externe Security-Expertise mit dem Know-how des eigenen Teams verbindet.
Die wichtigsten Vorteile:
Damit wurde aus einem klassischen Security-Monitoring-Service ein gemeinsam betriebenes und kontinuierlich weiterentwickeltes Cyber-Defense-Modell, das aktuelle Security-Anforderungen abdeckt und gleichzeitig die Grundlage für weitere Anwendungsfälle und zukünftige technologische Entwicklungen schafft.
Die Herba Chemosan Apotheker-AG zählt mit über 1'000 Mitarbeitenden und sieben Betriebsstätten zu den führenden Unternehmen im österreichischen Gesundheits- und Pharmalogistikmarkt. Um die zuverlässige Versorgung von Apotheken und Gesundheitseinrichtungen jederzeit sicherzustellen, sind hochverfügbare und sichere IT-Systeme von zentraler Bedeutung.
Mit geschäftskritischen Anwendungen für Logistik und zentrale Unternehmensprozesse kommt der Sicherheit und Resilienz der IT-Infrastruktur eine entsprechend wichtige Rolle zu. Security Operations müssen zuverlässig funktionieren und gleichzeitig mit neuen Bedrohungen und technologischen Entwicklungen Schritt halten.
Bacher Systems bietet IT-Beratung und Managed Services in den Bereichen Cybersicherheit, Dateninfrastruktur und Plattformen, digitale Identitäten sowie Datenanalyse an. Das 1991 gegründete, inhabergeführte Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Wien, Österreich, und beschäftigt 115 Mitarbeiter. Mit mehr als 200 Zertifizierungen von Technologieanbietern unterstützt Bacher Systems seine Kunden über den gesamten IT-Lebenszyklus hinweg und hilft ihnen dabei, ihre Plattformen an sich wandelnde Geschäftsanforderungen anzupassen und mehr Wert aus ihren Technologieinvestitionen zu schöpfen.